Ausrüstung

Die Feuerwehr Happurg stellt im folgenden einige Ihrer verfügbaren Spezialgeräte im Detail vor:

Atemschutz
Defibrillator
Eisrettungsschlitten
Gerätesatz Absturzsicherung
Rüstsatz Bahn
Notfallrucksack
Sperrwerkzeug
Technische Hilfe
Ölwehr

Atemschutz

Atemschutzgeräte sind die wohl bekanntesten Ausrüstungsgegenstände bei Feuerwehren. Sie werden benötigt um Einsatzkräfte vor Gefährlichen Gasen zu schützen, wie sie bei jedem Brand vorkommen. Aber auch bei Unfällen mit Gefahrguttransportern, Gasaustritten oder in Silos und Gruben in denen sich giftige Dämpfe ansammeln sind sie unverzichtbar.

Atemschutz bei einer Übung noch mit unseren alten GerätenAls Grundausrüstung wurden für die Feuerwehr Happurg 2019 vier neue Pressluftatmer der Firma Interspiro in Kombination mit Masken der Firma Auer angeschafft. Um die Arbeit der Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz zu erleichtern wurden gleichzeitig 8 neue, im Vergleich zu den früheren Stahlflaschen besonders leichte, Composite-Druckluftflaschen beschafft.

Kameraden mit einer Sehschwäche besitzen ihre Persönliche Maske mit einer speziellen integrierten Maskenbrille. Alle Atemschutzgeräte sind zusätzlich jeweils mit einem Bewegungslosmelder und 2 Geräte sind mit einem Zusatzholster mit Material für den Innenangriff bei Bränden ausgestattet.

Die Bewegungslosmelder geben Alarm wenn sich der entsprechende Atemschutzgeräteträger nicht mehr bewegt, und erleichtern somit das Auffinden des Kameraden wenn dieser verunglückt sein sollte.

Zum Mitführen bei Personensuchen in Gebäuden liegt auf beiden Fahrzeugen je ein Tragetuch und auf dem Löschfahrzeug ein Behälter mit Fluchthaube bereit, die vom jeweiligen Atemschutztrupp mitgeführt werden können. Hierfür steht auch eine Wärmebildkamera zur Verfügung, die auch bei der Suche von Glutnestern benutzt benutzt wird.

Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Happurg haben als zusätzliche Ausrüstung zu Ihrer Persönlichen Schutzausrüstung jeweils auserdem Bandschlingen sowie Karabienerhaken erhalten, welche die Personenrettung erleichtern, zum Hochziehen von Geräten oder zur Selbstsicherung und -rettung verwendet werden können. Viele Kameraden verfügen darüberhinaus noch über eine Helmlampe die jedoch zu einem Teil von jedem einzelnen selbst gezahlt werden musste.

Die Atemschutzüberwachung wird bei der Feuerwehr Happurg mit einer herkömmlichen Überwachungstafel durchgeführt.

Einsatzbeispiele:

Brände verschiedener Art: Atemschutzgeräte werden von der Feuerwehr bei fast allen Bränden verwendet. Lediglich bei Kleinbränden kann darauf verzichtet werden, wenn ein Einatmen des Rauches auch anders verhindert werden kann. Im Einsatz waren unsere Geräte zum Beispiel: Bei einem vollbrand einer Lagerhallenbrand in See 2015, beim letzten Wohnhausbrand in Happurg 2016 bei dem der Dachstuhl eines Einfamilienhauses ein Raub der Flammen wurde oder im Rekordsommers 2019 als uns verschiedene Waldbrände bis Teils spät in die Nacht in Atem hielten.

Öl im Keller: Beim Nachfüllen von Heizöl liefen 2017 mehrere dutzend Liter Öl in einen Keller in Schupf. Mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln konnte es zwar zügig entfernt werden, gearbeitet werden konnte allerdings wegen der Giftigen Dämpfe und der extrem penetranten Geruchsbelastung nur unter schwerem Atemschutz.

 

Unser Material für den Atemschutzeinsatz umfasst:

  • 4 Atemschutzgeräte Typ QS II SCBA Fa. Interspiro mit Y-Stück in der Mitteldruckleitung
  • 4 Lungenautomaten Typ Respire ESA / S-ESA Fa. Interspiro
  • 8 6,8 Liter/ 300 bar CFK Druckluftflaschen Fa. Interspiro (4 an den Geräten und 4 als Ersatzflaschen)
  • Atemschutzmasken Typ G1-Vollmaske Fa. MSA Auer in ausreichender Stückzahl
  • 2 Maskenschprechgarnituren Typ C1-Kommunikationsmodul Fa. MSA Auer
  • 4 Bewegungslosmelder Typ motionSCOUT Fa. MSA Auer
  • 2 Atemschutzholster mit je
    • Rettungsschere
    • Bandschlinge
    • Türkeile
    • Türmarkierungskreide
  • Wärmebildkamera

Defibrillator

Über Spendengelder hat die Feuerwehr Happurg einen AED finanziert. Dieser halbautomatische Defibrillator (AED) erkennt selbständig, ob eine bewusstlose Person Herzkammerflimmern hat und somit mit Elektroschock wiederbelebt werden muss. Das Gerät hängt öffentlich zugänglich am Rathaus. Benutzt werden kann es von jedem, auch von ungeschulten Personen. Der Defibrillator Erklärt einfach und leicht verständlich die nötigen Schritte über einen eingebauten Lautsprecher. Eine fehlerhafte Anwendung ist durch eingebaute Messinstrumente und eine ständige Selbstkontrolle durch das Gerät ausgeschlossen.

Die Kameraden der Feuerwehr Happurg wurden dennoch nach der Übergabe im richtigen umgang mit AED-Geräten geschult.

Eisrettungsschlitten

Um auch im Winter bei Unfällen an einem unserer Seen schnelle und professionelle Hilfe Leisten zu können verfügen wir über einen aufblasbaren Eisrettungsschlitten des Typs ERS 1 von DSB.

Eisrettungsübung gemeinsam mit der Wasserwacht HersbruckDieser kommt zum Einsatz wenn wenn es notwendig ist Eisflächen zu betreten, das Eis jedoch zu dünn ist oder nicht gena eingeschätzt werden kann. Er ist zusammen mit vier Schwimmwesten im Mehrzweckfahrzeug verladen.

Durch eine Druckluftflasche kann der Schlitten sekundenschnell aufgeblasen werden und ist dann sofort Einsatzbereit. Durch zwei Leinen wird die zur Rettung vorgehende Einsatzkraft einmal direkt an der Schwimmweste und einmal am Eisrettungsschlitten gesichert. Zur Fortbewegung auf dem Eis sind zwei Eispickel vorhanden, mit deren Hilfe man sich auf dem Schlitten liegend nach vorne ziehen kann. Ein Eingebrochener kann dann halb auf den Schlitten gezogen werden und wird dort festgehalten. Über die Leinen wird der Schlitten dann mitsamt Retter und Unfallopfer wieder an Land gezogen.

Einsatzbeispiele:

Eingefrorene Schwäne: Bei Eisigen Temperaturen wurden wir sowohl am Stau- wie auch am Baggersee bereits zu angeblich festgefrorenen Vögeln gerufen. Bei der Annäherung an die Tiere flogen die jedoch in allen Fällen von selbst wieder weg, da das Einfrieren der Vögel nur sehr seltenen vorkommt.

Personenrettung im Baggersee: Bei einer Übung (im Bild) zusammen mit der Wasserwacht Hersbruck konnten wir Einsatznah die Eisrettung üben. Als Unfallopfer stellten sich Taucher der Wasserwacht Hersbruck in Neoprenanzügen zur Verfügung. Als Alternativlösung wurde unser Flachwasserschubboot genutzt, das durch seine Räder an der Unterseite auch über das Eis geschoben werden kann. Diese Variante ist allerdings Zeitintensiver und auch das Aufnehmen der eingebrochenen Person gestaltet sich relativ schwierig.

Gerätesatz Absturzsicherung

Der Gerätesatz Absturzsicherung dient zur Eigensicherung in absturzgefährdeten Bereichen.
 
Immer wieder kommt es vor, dass Arbeiten auf Dächern oder auch auf Gerüsten notwendig sind. Für solche Einsätze reicht das normale Leinenmaterial der Feuerwehr nicht aus hier ist es notwendige besondere Schutzmaßnahmen zur Eigensicherung anzuwenden.

Einsatzbeispiele:

Dachhaut nach Orkan abdecken: Nachdem ein Orkan im August 2019 einen Kamin vom Dach gefegt hatte, musste die offene Dachhaut wieder verschlossen werden um das weitere Eindringen von Regen zu verhindern.

Personenrettung im Steinbruch: Bei einer Übung zusammen mit der Bergwacht am Happurger Steinbruch konnte ein Kamerad von der oberen Abbruchkante zu der beim Klettern verunfallten Person hinabsteigen um diese zu versorgen.



Unser Gerätesatz besteht aus:

  • 1 St. Auffang- und Haltegurt NAVAHO BOD, EN 361, EN 358, Größe 1 (S-L)
  • 1 St. Dynamikseil DRY COVER, EN 892, Länge 60 m, Ø 11 mm, 16 Normstürze, Fangstoß 720 daN, Scharfkantentest
  • Verschiedenen Bandschlingen mit einer Bruchkraft von 22kN
  • Verschiedenen Karbinern als Verbindungselementen

Rüstsatz Bahn

Unser Rüstsatz Bahn besteht aus Spurkranz-Räder für unser Flachwasserschubboot. Dadurch ist ein Gefahrloser und schneller Patienten-und Mannschaftstransport auf Schienen der Deutschen Bahn möglich.

"Ein Boot auf Schienen", für diesen Satz wurden wir schon öfter belächelt, doch mit unseren steckbaren Spurkranzräder an unserem Boot sind wir für Einsätze bei Bahnunfällen an schwer zugänglichen Stellen bestens gerüstet.
Das Boot kann so zur sichern Evakuierung von Menschen in abgelegenen Gleisbetten, in Tunneln und auf Bahnbrücken verwendet werden.

Einsatzbeispiele:

Großübung Rupprechtstegen: Bei einem realen Einsatz mussten wir zum Glück noch nie unsere Spurkranzräder verwenden, bei einer Großübung im Jahr 2017 wurde unser Boot allerdings bereits einmal getestet. Im Zugtunnel "Platte" wurde ein Zugunglück simuliert. Da der Tunnel nicht mit Fahrzeugen ereicht werden konnte musste man sich zum Material und Patiententransport etwas anderes Einfallen lassen.

Notfallrucksack

Für Medizinische Notfälle besitzen wir einen sogenannten „Notfallrucksack“, um die Erstversorgung verletzter Patienten schon im frühen Einsatzgeschehen gewährleisten zu können.

Unser NotfallrucksackMit dem Notfallrucksack wird durch seine Bestückung, ein breites Feld an Diagnostik und Therapiemöglichkeiten abgedeckt.

Um initiale Vitalparameter zu erheben, kritische Blutungen zu stoppen, Frakturen zu Schienen, oder die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken, beispielsweise bei einer Reanimation, ist dieser mit viel verschiedensten Materialien ausgestattet. Ebenso würden wir mit unserem Material den Rettungsdienst unterstützen, wenn mehrere Patienten gleichzeitig behandelt werden müssen.

Um das Material sicher und korrekt zu nutzen haben einige unserer Kameraden eine Zusatzausbildung zum Sanitäter.

Unser Notfallrucksack besteht aus:

  • Verbands- und Wundset
    • Einmalhandschuhe
    • Sterile Kompressen
    • Haftbinden
    • Tourniquet
  • Diagnostik
    • Stethoskop
    • Pulsoxymeter
    • Blutdruckmanschette
    • Pupillenleuchte
  • Beatmungsset
    • Beatmungsbeutel
    • diverse Beatmungsmasken
    • Handabsaugpumpe
  • Zugangsset
    • Zubehör für einen peripher venösen Zugang
  • Sonstiges
    • Rettungsdecken
    • Verschiedene Alu-Polsterschienen
    • Kältekompressen
    • Amputatbeutel
    • Händedesinfektionsmittel

Sperrwerkzeug

Um uns im Falle eines Notfalls Zutritt zu einer Wohnung verschaffen zu können, ist in unserem Mehrzweckfahrzeug umfangreiches Equipment verstaut, mit welchem sich verschlossene Türen und Fenster öffnen lassen.

Der Inhalt unseres SperrwerkzeugkoffersMit diesen speziellen Öffnungswerkzeugen werden Türen und gekippte Fenster schnell und meist schadfrei geöffnet. Der Großteil an Einsätzen unserer Wehr mit dem Alarmstichwort „Türöffnung“ beruht auf medizinischen Notfällen, da Patienten oftmals nicht mehr in der Lage sind, dem Rettungsdienst selbständig die Türe zu öffnen.

Unser Gerätesatz im Detail:

  • Zieh-Fix Öffnungssystem
  • Ersatzschließzylinder
  • Türöffnungskellen
  • Öffnungswerkzeug für gekippte Fenster
  • Akkuschrauber

Technische Hilfeleistung

Bei der Feuerwehr werden Hydraulische Rettungsgeräte eingesetzt, die heute bei der Rettung von Personen bei Verkehrsunfällen von ungeheurer Wichtigkeit sind. Herzstück zur Patientenrettung aus Unfallfahrzeugen ist hierbei der Hydraulische Rettungssatz bestehend aus Schere, Spreizer, Rettungszylinder und Pedalschneider.

Hydraulischer Rettungssatz

Mit Hilfe von Schere und Spreizer können Eingeklemmte Personen schnell und schonend aus Unfallwracks gerettet werden. Zusätzlich verfügen wir noch über hydraulische Zylinder in 3 verschiedenen Größen, einen Schwelleraufsatz und einen Pedalschneider durch die der komplette Vorbau eines Unfallfahrzeuges nach vorne geklappt werden kann und dadurch Einklemmungen zügig beseitigt werden können. Diese können sowohl mit Aggregat, als auch manuell mit einer Handpumpe betrieben werden.

Unterbaumaterial

Zum Stabilisieren und Sichern von Unfallfahrzeugen und als Widerlager für Rettungszylinder und Spreizer wird Unterbaumaterial in verschiedenen Variationen verwendet. Die Stabilisierung des Fahrzeugs ist enorm wichtig, da bei Wirbelsäulenverletzungen kleinste Erschütterungen ausreichen können, um den Patienten weitere Schäden zuzufügen. Eingesetzt werden können hierfür Unterbauschiebeblöcke, normale Holzklötze- und Keile sowie Spanngurte und Unterlegkeile für die Räder.

Glasmanagement

In einem THL-Rucksack (Technische Hilfeleistung) befindet sich unter anderem das Glasmanagement. Damit sind jegliche Utensilien gemeint, die die Person im inneren des Fahrzeugs vor Glassplittern schützen, sowie um Scheiben von Autos zu entfernen.    

Patientenrettung

Um Verunfallte möglichst schonend Retten zu können besitzen wir noch ein "Spinebord", auf das Personen Achsengerecht gezogen werden können um dabei Wirbelsäulenverletzungen zu vermeiden. Des weiteren verfügen wir über einen "Stifneck", eine spezielle Halskrause, mit der die Wirbelsäule im Nacken imobilisiert und dadurch geschont wird.

Einsatzbeispiele:

Verkehrsunfall mit Eingeklemmter Person: An der B14 Abfahrt Richtung Hohenstadt konnten wir 2016 eine Person gemeinsam mit dem Rettungsdienst zügig und schonend, mit Hilfe der "Großen Seitenöffnung" aus Ihrem Unfallfahrzeug retten. Hierbei werden auf einer Seite beide Türen, sowie die B-Säule des Fahrzeuges entfernt und der Patient kann liegend aus dem Fahrzeug befreit werden. Das Fahrzeug wurde mit einem Spanngurt an der Leitplanke gegen abrutschen gesichert.


Sichern von Unfallfahrzeugen: Auch bei Verkehrsunfällen bei denen glücklicherweise keine Personen eingeklemmt wurden kam unser Rettungssatz schon zum Einsatz. Bei einem Unfall nahe Schupf musst beispielsweise 2018 die Motorhaube eines Fahrzeuges gewaltsam geöffnet werden, um die defekte Batterie abzuklemmen und so einem Fahrzeugbrand vorzubeugen.


  

Für die Technische Hilfeleistung setzen wir folgende Geräte ein:

  • Hydraulischer Rettungssatz der Fa. Weber Hydraulik (Baujahr: 2001) bestehend aus:
    • Schneidgerät: S180 EN
    • Spreizgerät: SP40 (55-130kn – Spreizkraft)
    • Pedalschneider S50-14
    • Rettungszylinder:
      • Groß:  RZ3-160
      • Mittel: RZ2-1250
      • Klein:  RZ1-850
    • Handpumpe: DPH 3215SA, Baujahr 3100A, Fabr.Nr. 0271
    • Aggregat: E50+SAH Schlauchlänge 2x 20m

 

  • Unterbau- und Sicherungsmaterial:
    • Unterbauschiebeblöcke
    • Holzkeile
    • Spanngurte
    • Schlüpfe mit einer Zugkraft von 4 Tonnen
    • Radunterlegkeile

 

  • Glasmanegment:
    • Klebeband/Folie
    • Glassäge/Glasmaster
    • Federkörner
    • Patientenschutz (weich/ hart)

 

  • Patientenrettung:
    • Spineboard
    • Stifneck

Ölwehr

Unser Anhänger ist zur Beseitigung von Ölschäden, auslaufenden Kraftstoffen und anderen flüssigen Stoffen ausgebaut. Öl und andere Chemische Stoffe können nicht nur auf der Straße für Motorad- und Autofahrer gefährlich werden, sondern können auch eine große Gefahr für die Umwelt werden.

Unsere ÖlschadensausrüstungNeben mehreren Säcken Öl- und Chemikalienbindemittel, Besen und Schaufeln, die zum Beseitigen von Ölspuren auf Straßen benötigt werden, ist z. B. auch eine schwimmfähige Bachölsperre zu finden. Diese kann benutzt werden um zu verhindern das Öl, welches in einen Fluss geflossen ist, weiter fließen kann. Die Ölsperre wird über die komplette Breite in einen Fluss eingebracht und hält das Öl an der Wasseroberfläche auf. Mithilfe eines speziellen, ebenfalls schwimmfähigen, Bindemittels kann es letztlich einer Art Kescher aus dem Fluss abgeschöpft werden.

Um zu verhindern das Flüssigkeiten in den Kanal fließen können besitzen wir Schachtabdeckungen die auf nahegelegene Gullideckel aufgelegt werden und diese Abdichten.

Desweiteren werden verschiedene saugfähige Vlise mit denen ausgelaufene Stoffe aufgenommen werden können mitgeführt.

Zum sicheren Abtransport und der Entsorgung stehen auf dem Hänger und im Gerätehaus verschiedene Transportbehältnisse zur Verfügung. Eine Handbetriebene Kehrmaschine erleichtert das Aufnehmen von Ölbindemittel in großen Mengen.

Um den Anhänger auch für andere Einsätze nutzen zu können ist ein Teil des Materials auf einem Rollcontainer untergebracht.

Einsatzbeispiele:

Ölspuren: Im Jahr 2016 wurden wir insgesamt zu rund 10 Ölspuren in verschiedenen Größen alarmiert.


Öl im Keller: Beim Nachfüllen von Heizöl liefen 2017 mehrere dutzend Liter Öl in einen Keller in Schupf. Unter schwerem Atemschutz wurde das Öl mit Ölvliesen, Schuttmulden und Ölbindemittel entfernt.

 

Unser Material zur Ölwehr umfasst:

  • Rollcontainer mit Gitterbox
  • Handbetriebene Kehrmaschine
  • Bachölsperre
  • Absperrmaterial
  • mehrere Straßenschilder "Ölspur"
  • mehrere Deckelfässer
  • Mülltone
  • verschiedene saugfähige Ölvliese
  • Schachtabdeckungen
  • Schaufeln
  • Straßenbesen
  • mehrere Säcke Öl- und Chemikalienbindemittel
  • schwimmfähiges Öl- und Chemikalienbindemittel